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Freitag, 23. Dezember 2011

23. Dezember 2011

 
Am Tag vor Weihnachten
von Bruno Horst Bull

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten
ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüsse und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.
Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?
Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Dienstag, 20. Dezember 2011

20. Dezember 2011


Vers zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Theodor Fontane
1819-1898

Donnerstag, 15. Dezember 2011

15. Dezember 2011


Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Dienstag, 13. Dezember 2011

Danke-Karten

  Diese beiden Danke-Karten waren eine Bestellung. Als Vorgabe diente eine gekaufte Karte.



Glück empfangen ist nicht schwer,
es andern schenken um so mehr.

Sonntag, 11. Dezember 2011

11. Dezember 2011



 Vorfreude, schönste Freude

Vorfreude, schönste Freude,
Freude im Advent.
Tannengrün zum Kranz gebunden,
Rote Bänder drein gebunden.
Sieh, das erste Lichtlein brennt,
Erstes Leuchten im Advent.
Freude im Advent.
Vorfreude, schönste Freude,
Freude im Advent.
Einigkeit in vielen Ländern,
Basteln, Stricken, Rascheln, Hämmern.
Und das zweite Lichtlein brennt,
Heimlichkeiten im Advent.
Freude im Advent.

Vorfreude, schönste Freude,
Freude im Advent.
Pap's und Mutti, könnt ihr's raten?
Kuchen backen, Äpfel braten.
Und das dritte Lichtlein brennt.
Süße Düfte im Advent.
Freude im Advent.

Vorfreude, schönste Freude,
Freude im Advent.
Kinderstimmen, leise, leise,
üben manche frohe Weise.
Und das vierte Lichtlein brennt.
Lieder klingen im Advent.
Freude im Advent.

Text: Erika Engel-Wojahn 

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_____^^^_*__SCHÖNEN _
____^^^^_***___3.___**
______ll______Advent___ 



Freitag, 9. Dezember 2011

9. Dezember 2011


 Der Stern von Wilhelm Busch


Hätt´ einer auch fast mehr Verstand
Als wie die drei Weisen aus Morgenland
Und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
Dem Sternlein nachgereist wie sie;
Dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
Seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
Fällt auch auf sein verständig Gesicht,
Er mag es merken oder nicht,
Ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.

Samstag, 3. Dezember 2011

3. Dezember 2011


Adventsgedicht

Sind die Lichtlein angezündet

Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet,
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein.

Süße Dinge schöne Gaben,
gehen nun von Hand zu Hand,
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein
überall, überall soll Freude sein.

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein 

Text: Erika Engel